Traglufthalle evakuiert

Schrecken in der Nacht: weil Gas aus einer Heizungsanlage ausströmte, mussten in der Nacht auf Dienstag die Bewohner der Traglufthalle ihre Bleibe hastig verlassen. So standen bei Regen, Wind und Kälte rund 240 Menschen auf der ehemaligen Landebahn: Kinder und Alte, Männer und Frauen, zum Teil leicht bekleidet. Dank der guten Zusammenarbeit der Einsatzkräfte im Landkreis konnte rasch ein Notfallplan in Kraft treten. Für den Rest der Nacht wurden die Menschen in der Sporthalle an der Zwergerstraße untergebracht. Dort versorgte sie der Helferkreis zunächst mit heißem Tee und später mit Leckereien, die eigentlich für den heutigen Tag vorgesehen waren.
Die Halle war in sich zusammengefallen, als alle Notausgänge gleichzeitig geöffnet wurden. Im Laufe der Nacht wurde klar, dass die Reparatur der Schäden an der Halle mehrere Tage in Anspruch nehmen wird.
Heute konnten die Bewohner im Laufe des Tages gruppenweise ihre persönlichen Sachen aus den Quartieren holen. Danach wurden sie nach Wörnbrunn gebracht, wo die fünfte Traglufthalle im Landkreis nächste Woche in Betrieb gehen soll. Voraussichtlich am Wochenende geht es für alle zurück nach Neubiberg.

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