Flüchtlinge unter uns – 1.Teil: Mali

Viele Menschen sind auf der Flucht. Sie fliehen vor Krieg, Not oder Verfolgung. Hunderttausende von ihnen sind nach Deutschland gekommen. Auch in Neubiberg leben inzwischen fast 300 Flüchtlinge. Die Kolpingsfamilie will den Neubibergern mit einer Veranstaltungsreihe helfen, die Situation in den Herkunftsländern der Flüchtlinge zu verstehen und zu erkennen, warum Menschen in großer Zahl ihre Heimat verlassen. Mehrere Vorträge unter dem Motto „Flüchtlinge bei uns“ informieren über die Länder und zeigen den Blick auf Deutschland aus Sicht der Asylsuchenden.

Den Auftakt machte ein Vortrag über Mali. Die Zuhörer erfuhren Interessantes über die Geschichte, das Klima, kulturelle Traditionen, die wirtschaftliche und politische Situation sowie Probleme und Perspektiven des westafrikanischen Landes. Vertreter des Helferkreises Neubiberg erzählten von ihrer Arbeit mit den malischen Asylbewerbern. Ein Vertreter der Universität der Bundeswehr erklärte die Beziehungen des deutschen Militärs zu Mali. Besonders spannend machten den Abend drei Männer, die aus dem westafrikanischen Land stammen und an der Neubiberger Universität studieren. Auf deutsch stellten sie ihre Heimat vor und erzählten auch von ihren Erlebnissen in Deutschland. Auch die malischen Flüchtlinge, die in Neubiberg wohnen und zum teil schon gut deutsch gelernt haben, waren eingeladen und bewirteten die Gäste mit einem landestypischen Tee. Im Herbst sollen weitere Vorträge über Syrien, Eritrea und Afghanistan folgen.

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